Geschichte
Die Brücker Schule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Reinhard Fox   
Montag, den 01. Januar 1979 um 01:00 Uhr
Alte Schule - Jetzt Pfarrhaus Bis 1861 gingen die Kinder von Brück und Pützfeld nach Denn zur Schule. Als der dortige Schulsaal wegen Überfüllung zu klein wurde, beantragte Brück eine eigene Schule. Diese wurde auch von der königlich, preußischen Regierung genehmigt und so konnten die Kinder von Brück ab 1861 in Brück unterrichtet werden.
Es war aber noch kein Schulhaus vorhanden. Deshalb wurde ein Lokal zum Unterricht gemietet.
1866 wurde für 218 Taler der Bauplatz für die Schule gekauft.
Die Einwohner von Brück begannen dann 1869 mit dem Schulhausbau, indem sie selbst unentgeltlich mit Hand anlegten.
1870 wurde das Haus fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben. Jetzt kamen auch die Kinder von Pützfeld, die bisher noch nach Denn gegangen waren, in die Schule nach Brück.

Kosten: Insgesamt 3292 Thaler, einschließlich Bauplatz.
Brück bezahlte 2400 Thaler, Denn 657 Thaler und Pützfeld 235 Thaler.
(Ein Thaler entsprach etwa einem Wert von 30 Euro)

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Das Dorf Brück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Reinhard Fox   
Montag, den 21. Mai 2007 um 02:00 Uhr

von Reinhard Fox

Bis 1100, d.h. zur Zeit der Karolinger und Ottonen, gehörte die hiesige Gegend zum sogenannten Ahrgau. Von 1100 - 1200 zählte unser Gebiet zur Grafschaft Are. Da diese später in drei Teile zerfiel, waren nun die Grafen von Altenahr (Grafschaft Altenahr) von 1206 - 1246 die Landesherren unserer Heimat. Danach dehnte sich das Kurfüstentum Köln bis zur Nürburg aus und Altenahr wurde von 1246 - 1794 kölnisches Amt. Einer der sechs engeren, örtlichen Verwaltungsbereiche des Amtes Altenahr war der "Dingstuhl" Brück mit den Ortsteilen Brück, Denn und Pützfeld, die zusammen (1670) 49 Häuser hatten und über eine Bodenfläche von 1258 Hektar verfügten.

 

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Weiherhaus und Dingstuhl Brück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Reinhard Fox   
Freitag, den 01. Januar 1965 um 01:00 Uhr

Das Brücker Weiherhaus und Begebenheiten im Dingstuhl Brück

Schauen wir auf die letzen rund 1000 Jahre unserer Heimatgeschichte zurück, so ergibt sich folgende Gliederung:
8 00 bis 1100 (300 Jahre) Ahrgau;
1100 bis 1200 (100 Jahre) Grafschaft Are;
1200 bis 1246 (46 Jahre) Grafschaft Altenahr;
1246 bis 1794 (548 Jahre) Kurfürstentum Köln;
1794 bis 1814 (20 Jahre) Franzosenherrschaft;
1814 bis 1918 (102 Jahre) Rheinprovinz, Königreich Preußen;
1918 bis 1945 (27 Jahre) Freistaat; nach 1945 Land Rheinland-Pfalz, Bundesrepublik Deutschland

Die weitaus längste Zeit (548 Jahre) lebten unsere Vorfahren unter den Kurfürsten von Köln.

Damals herrschten natürlich ganz andere Besitzverhältnisse als heute. Fast alles Land gehörte dem Grundherrn, dem Landesherrn, also dem Kurfürstentum Köln. Die Bauern, die es bewirtschafteten hatten die Felder, Wiesen und Wälder nur als Lehen.

Wohl musste der Grundherr das Land als Erblehen in der Bauernfamilie lassen; der älteste Sohn bekam nach dem Tod des Bauern den Hof als Lehen übertragen. Der Pachtbauer musste jährlich Pacht entrichten, meist Naturalien, d.h. Getreide, Vieh. Grundherr und Eigentümer war also bei uns der jeweilige Kurfürst von Köln. In anderen Orten war es ein Kloster, dem dann ebenfalls Abgaben zu leisten waren (z.B. Kesseling – Kloster Prüm). Es war meist der zehnte Teil des Viehs jährlich. In Notzeiten wurden die Abgaben verringert und bei Krankheiten wurde ebenfalls milde verfahren, so dass unsere Vorfahren trotz ihrer Abhängigkeit leben und bestehen konnten.

 

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700 Jahre Brück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Reinhard Fox   
Freitag, den 01. Januar 1965 um 01:00 Uhr

Geschichte von Brück
von Reinhard Fox
verfasst im Jahr 1965
Die erste Urkunde von Brück stammt aus dem Jahr 1265. Bestimmt aber haben Menschen lange vor dem Jahr 1265 hier bei uns gelebt und gewohnt. Wir können annehmen, daß unsere Vorfahren sich schon zur Steinzeit in unserer Gegend angesiedelt haben.
Da man in der Steinzeit noch keine künstlichen Wasserquellen oder Brunnen kannte, so war es selbstverständlich, daß eine Wohnstätte nur an einem Fluß gesucht werden konnte.
Wasser war und ist ja ein Element, ohne das kein Lebewesen bestehen kann.
In der frühesten Zeit benannten unsere Vorfahren ihre Siedlung nach dem Gewässer oder nach den natürlichen Gegebenheiten, die sich vor Ort fanden.

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Zur Pützfelder Kapelle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd Schrandt   
Montag, den 04. Januar 2010 um 05:46 Uhr
20070204_puetzf_kap_web_02 Zur Pützfelder Kapelle
Eigentum der Zivilgemeinde Ahrbrück ist seit 1947 auch die Marien-Wallfahrtskapelle zu Pützfeld (Ortsteil von Ahrbrück), außerhalb des Dorfes auf der anderen Seite des Ahrtals am Felshang der Biebelsley errichtet. Im Unterschied zu den anderen Kapellen der Gemeinde, der Katharinenkapelle des Ortsteils Brück, der Rochuskapelle des Ortsteils Denn, und der 1921 wegen Baufälligkeit abgerissenen ehemaligen Apollinariskapelle inmitten des Ortsteils Pützfeld, die alle drei von den jeweiligen Dorfgemeinschaften errichtet wurden, geht die Marienkapelle auf eine private Stiftung des Werner Dietrich Freiherr von Friemersdorf zu Pützfeld und seiner Ehefrau Maria Magdalena Scheiffardt von Merode zu Allner zurück, Besitzer der einst unterhalb des Ortes Pützfeld gelegenen und heute verschwundenen Wasserburg.
Anlass der Kapellenstiftung von 1681 war nicht die Pestepidemie, die das Ahrtal 1636 und 1668 heimsuchte, denn im reichen Figurenprogramm der Kapellenausstattung fehlen die Pestheiligen Rochus, Sebastian und Antonius der Einsiedler (mit der Sau).
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