Ortsgemeinde Ahrbrück
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Glocken der Kapelle St. Catharina, Brück

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Geschrieben von: Paul Dresen
Kategorie: Ahrbrück-Brück
Veröffentlicht: 22. Dezember 2025
Zugriffe: 9

Glocken der Kapelle St. Catharina, Brück

In der Inventarliste zu der Filialkapelle Brück, 1920 (Handschrift Pfarrer Poetz, Kirchentagebuch Tagebuch, Pfarramt Kesseling), wird eine Glocke aus dem Jahr 1843 gelistet.

Unter anderem gehörte zum Inventar eine Glocke mit Seil aus dem Jahr 1843. Die Glocke hatte Ton h 2.

Eine zweite Glocke wurde für die Kapelle gestiftet. Stifter war Herr Rechtsanwalt Wieland aus Bonn, dessen Eltern aus Brück stammten.

Zur Erinnerung an den Bruder des Stifters, der im Weltkrieg 1914-1918 gefallen ist, trug die Glocke den Namen Johannes.

1933_Verpflichtung_Wieland

Die Inschrift auf der Glocke lautete:

„Zu Johannes fleht mein Ton:

Schütze Brück, wenn Leiden drohn.“

Gegossen wurde die Glocke von der Fa. August Mark zu Brockscheid.

Postkarte August Mark an Pfarrer Schillo

Eingeweiht wurde sie am Sonntag, Quinquagesima (26. Februar 1933).

Die Weihe nahm Pfarrer Poetz vor. Pate der Glocke wurde der Vater des Stifters und Frau Loggermann aus Brück, eine Verwandte des Stifters.

Der Preis der Glocke war 260.-- Mark und sie hatte Ton a 2.

Verbleib der Glocken

Mit Meldebogen für Bronzeglocken der Kirchen hat Pfarrer Poetz am 02.05.1940 die beiden Glocken der Kapelle Hl. Catharina angemeldet. Laut Formular mußte die Meldung an die Landes- oder Provinzkirchliche Behörde bzw. Diözese abgegeben werden.

Die ehemaligen Glocken der Kapelle mussten Ende 1942 abgegeben werden (Empfangsbescheinigung vom 22. Dezember 1942 – Aktenmappe Kunstwerke der Pfarrei).

Glocke der Rochuskapelle, jetzt in der Katharinenkapelle

Dank der Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Faber in Brück erhielt die Kapelle eine Glocke der damals ehemaligen Kapelle Denn (Rochuskapelle). Es ist die „Regina Pacis“ (Seite 53 des Tagebuches der Pfarrei Kesseling).

Das Lied von der Glocke (Friedrich Schiller)

https://www.friedrich-schiller-archiv.de/inhaltsangaben/das-lied-von-der-glocke-zusammenfassung-friedrich-schiller

Inschrift der Glocke nach dem Willen des Stifters Peter Simons, Quincy, Illinois (https://www.quincyil.gov/)

Beitrag ist in Bearbeitung und Fortsetzung folgt.

 Tagebuch

Bildstock renoviert

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Geschrieben von: Paul Dresen
Kategorie: Ahrbrück-Brück
Veröffentlicht: 09. November 2013
Zugriffe: 80

20130903 BildstockAnwohner der Lindenstraße haben Anfang September 2013 den Bildstock am Ortsausgang Ahrbrück an der Kreisstraße 29 renoviert. Der Bildstock wurde 1950 aufgrund eines in den letzten Kriegsmonaten gegebenen Versprechens durch eine Ortsansässige Familie errichtet. Hinter dem Bildstock befindet sich der Eingang zu einem der Bergwerke in Ahrbrück, der Grube "Hoffnung"  (Spes).  Die Belgische metallurgische Gesellschaft 1843 grub hier auf Spießglanz (Antimon, Anm.) Damals waren 50 Arbeiter beschäftigt. Während der Bombenangriffe auf Ahrbrück suchten Anwohner gegen Ende des zweiten Weltkrieges im Bergwerk Unterschlupf. Einige Familien wohnten in Hütten neben dem Bergwerk. Sie hatten Angst, bei einem Angriff nicht mehr rechtzeitig von ihrer Wohnung zum Bergwerk gelangen zu können.

Die Kapelle zur hl. Katharina in Ahrbrück (ehem. Brück/Ahr)

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Geschrieben von: Pater Bernd Schrandt
Kategorie: Ahrbrück-Brück
Zugriffe: 76

20080607 KatharinenkapelleKunstgeschichtliche Beschreibung zum frömmigkeitsgeschichtliche Einordnung anlässlich ihrer umfassenden Renovierung 2002 – 2004

Die Katharinen-Kapelle zu Ahrbrück wurde in den steilen Berghang des Felsmassivs oberhalb des Ortsteils rechts der Ahr errichtet, wo der Kesselinger Bach in die Ahr mündet. Zwei umfangreiche Restaurierungen haben der Kapelle in den letzten Jahren jene leuchtende Ockerfarbe wiedergegeben, gemäß Befund am alten Putz,i wodurch der kleine Bau von etwa 15m mal 5m Grundfläche den Talkessel beherrscht. Der Chor schließt in drei Seiten des Achtecks, das kurze Langhaus trägt auf hohem Satteldach einen viereckigen Dachreiter mit spitzem achtseitigem Helm. Nach Süden und Westen wenige unscheinbare Flachbogenfenster im Holzrahmen, der einzige Zugang befindet sich in der Südwand des Langhauses, wegen der Hanglage und des Fehlens eines ebenen Vorplatzes nur durch Stufen zu erreichen.Im Inneren der Kapelle besitzt das Langhaus eine hölzerne Empore aus dem 18. Jahrhundert, die verzapften Balken der Brüstung zeigen schlichte, jetzt farbig gefasste Kerbschnitzereien an den Kreuzungspunkten der Balken.Das Langhaus hat eine verputzte Flachdecke. Der mit kräftigem Spitzbogen geöffnete Chor ist gewölbt in Form einer Flachtonne. Zwei Stufen führen hinauf zum Chor. Insgesamt besitzt die Kapelle noch ihren alten Fußboden aus ungeschliffenen großen Schieferplatten. Unterschiedliche Ausrichtung der Wände von Chor und Langhaus, Mauerfugen zwischen Langhauswänden und deren Anbindung an die westlichen Chorwand mit der Spitzbogenöffnung, sowie die unterschiedliche Ausrichtung des gleich hohen Dachfirstes von Chor und Langhaus sind Hinweise dafür, dass der Chor noch dem 16. Jahrhundert angehört,ii an den im 17. Jahrhundert das heutige Langhaus angefügt wurde.

Weiterlesen: Die Kapelle zur hl. Katharina in Ahrbrück (ehem. Brück/Ahr)

Weiherhaus und Dingstuhl Brück

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Geschrieben von: Reinhard Fox
Kategorie: Ahrbrück-Brück
Veröffentlicht: 13. Februar 2010
Zugriffe: 428

Das Brücker Weiherhaus und Begebenheiten im Dingstuhl Brück

Schauen wir auf die letzen rund 1000 Jahre unserer Heimatgeschichte zurück, so ergibt sich folgende Gliederung 8 00 bis 1100 (300 Jahre) Ahrgau; 1100 bis 1200 (100 Jahre) Grafschaft Are; 1200 bis 1246 (46 Jahre) Grafschaft Altenahr; 1246 bis 1794 (548 Jahre) Kurfürstentum Köln; 1794 bis 1814 (20 Jahre) Franzosenherrschaft; 1814 bis 1918 (102 Jahre) Rheinprovinz, Königreich Preußen; 1918 bis 1945 (27 Jahre) Freistaat; nach 1945 Land Rheinland-Pfalz, Bundesrepublik Deutschland  

Die weitaus längste Zeit (548 Jahre) lebten unsere Vorfahren unter den Kurfürsten von Köln.

 

Damals herrschten natürlich ganz andere Besitzverhältnisse als heute. Fast alles Land gehörte dem Grundherrn, dem Landesherrn, also dem Kurfürstentum Köln. Die Bauern, die es bewirtschafteten hatten die Felder, Wiesen und Wälder nur als Lehen.

 

Wohl musste der Grundherr das Land als Erblehen in der Bauernfamilie lassen; der älteste Sohn bekam nach dem Tod des Bauern den Hof als Lehen übertragen. Der Pachtbauer musste jährlich Pacht entrichten, meist Naturalien, d.h. Getreide, Vieh. Grundherr und Eigentümer war also bei uns der jeweilige Kurfürst von Köln. In anderen Orten war es ein Kloster, dem dann ebenfalls Abgaben zu leisten waren (z.B. Kesseling – Kloster Prüm). Es war meist der zehnte Teil des Viehs jährlich. In Notzeiten wurden die Abgaben verringert und bei Krankheiten wurde ebenfalls milde verfahren, so dass unsere Vorfahren trotz ihrer Abhängigkeit leben und bestehen konnten.

 

 

Weiterlesen: Weiherhaus und Dingstuhl Brück

700 Jahre Brück

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Geschrieben von: Reinhard Fox
Kategorie: Ahrbrück-Brück
Veröffentlicht: 24. Januar 2010
Zugriffe: 454
Geschichte von Brück

von Reinhard Fox verfasst im Jahr 1965

Die erste Urkunde von Brück stammt aus dem Jahr 1265. Bestimmt aber haben Menschen lange vor dem Jahr 1265 hier bei uns gelebt und gewohnt. Wir können annehmen, daß unsere Vorfahren sich schon zur Steinzeit in unserer Gegend angesiedelt haben.
Da man in der Steinzeit noch keine künstlichen Wasserquellen oder Brunnen kannte, so war es selbstverständlich, daß eine Wohnstätte nur an einem Fluß gesucht werden konnte.
Wasser war und ist ja ein Element, ohne das kein Lebewesen bestehen kann.
In der frühesten Zeit benannten unsere Vorfahren ihre Siedlung nach dem Gewässer oder nach den natürlichen Gegebenheiten, die sich vor Ort fanden.

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  1. Das Dorf Brück

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